Die letzte Woche in Moshi und ein neuer Anfang

Die letzte Woche verging wie im Flug. Die meiste Zeit verbrachten wir damit, uns für die Zeit danach vorzubereiten. Was ist wenn ich nicht mehr in Moshi bin? Was für Aufgaben kann ich übernehmen? Was für Pläne hat Zacharia und was kann bzw. will Moshoeshoe alles machen.
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Freitag – die Ideen kommen

Freitag Nachmittag. Im Garten von Zacharia sitzen ein Tanzanianer, ein Lesotho und eine Deutsche zusammen an einem Tisch. Auf dem Tisch liegen Kunstwerke, von Pauline einem Klienten von FoP, sowie einen Schalkragen genäht von Joyce der Schneiderin. Außerdem liegen da noch ganz viele Zeitungsartikel über mögliche Hilfsangebote. Die Ideen kommen!

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Do., 26.8. – Die Familie kümmert sich, es mangelt aber am Geld!

Heute starten wir, diesmal auch mit Felix, für diese Woche die vorerst letzte Tour in die Umliegen Dörfer. Zacharia würde zwar gerne noch mehr Klienten besuchen, diese Wohnen aber zu weit von Moshi entfernt (bis zu 2h). Wir haben uns daher entschlossen uns den Klienten zu widmen, die wir bisher besucht haben. Dass bedeutet, dass wir für jeden Klienten ein Dossier verfassen, mit anschließendem Kostenvoranschlag.
Heute fahren wir wieder in Richtung Arusha zu Mary Ayo.

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Di., 24.8. – Die Räder drehen durch!

Heute soll unsere Fahrt wiedermal nach Uru- West gehen.
Zacharia hat von einer Kollegin von KASI, aus Dar es Salaam, von Girom gehört und will sich nun ein Bild von seinen Lebensumständen machen. Allerdings kennt er den Weg zu Giroms Haus nicht, dass sehr abgelegen ist, sodass keine Dorfbewohner nach dem Weg gefragt werden können. Also holen wir in der Stadt einen Bekannten ab, der sich bereit erklärt hat uns den Weg zu zeigen.
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Mo., 23.8. – Am Rand des Kilimajaro Nationalparks

Zehn Uhr morgens. Vor meinem Haus steht ein junger Wirtschaftsstudent aus Lesotho, namens Moshoeshoe (Wie der König des besagten Landes, da er der Enkelsohn son Moshoeshoe dem ersten ist). Er will FoP helfen, indem er sein Fachwissen weitergibt. Er hat Erfahrungen Leuten zu helfen, kleine Geschäfte zu eröffnen und sie darin zu beraten. Außerdem steht da auch noch ein Taxi mit zwei Tansanianern, die auf mich warten. Moshoeshoe und ich zeigen in das Taxi. Heute fahren wir nach Uru village.  Weiterlesen

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Do./Fr., 19./20.8. – Alles auf Papier gebracht!

Ich fahre früh am morgen 30 min den Hügel hoch und komme völlig verschwizt bei Zacharias Haus an. Er wartet bereits an unserem Tisch im Garten auf mich. Nach ein paar Minuten Verschnaufpause machen wir uns an die Arbeit und erstellen Dossier der Klienten. Wir sammeln noch offene Fragen und rufen sie an, um das Dossier zu vervollständigen und in Erfahrung zu bringen, welche Gedanken sie sich seit dem Besuch gemacht haben.

Am Freitag setzen wir unsere Arbeit fort.

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Mi., 18.8. – Immer wieder neue Klienten

Heute fahren wir nicht Richtung Arusha, sondern Richtung Dar es Salaam auf die andere Seite des Kilimanjaros. Marangu ist der Name des Dorfes dem wir einen Besuch abstatten (Startpunkt auf der anderen Seite des Berges).
Unser erster Klient an diesem Tag ist Moses. Zum Glück ist er leicht zu finden und die Straße zu seinem Haus ist nicht sehr holprig, sodass wie schnell von der Hauptstraße abgebogen vor seinem Haus stehen.

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Di., 17.8. – der erste Besuch

Da ich mir nur noch drei Wochen verbleiben, biete ich Zacharia an die Kosten für das Taxi auszulegen und mit den Besuchen der Klienten gleich anzufangen.
Zacharia lässt sich nicht zweimal bitten und bestellt sogleich das Taxi für den nächsten Tag.

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KARIBU!

Wärend meines Aufenthaltes in Moshi, Kilimajaroregion in Tanzania habe ich Zacharia Massawe kennengelernt. Zunächst war er der Kisuahelilehrer von meinem Freund Felix, jetzt ist er mein Chef. Ich mache bei seiner Organisation „Friends of Paraplegia“ ein Praktikum. Von unserer Arbeit, aber vor allem von den Klienten werde ich euch hier auf diesem Blog berichten.

Ich hoffe meine Beträge interessieren, bewegen euch und bringen euch ein wenig zum
Nachdenken. Es hilft schon, wenn ihr Freunden von dieser
Organisation erzählt und sie damit bekannter macht. Natürlich kann
auch Geld gespendet oder durch materielle Güter das Projekt
unterstützt werden (viele der Klienten leiden darunter, dass sie sich mit ihrem aktuellen Rollstuhl nicht fortbewegen können). Jede Spende, sei sie auch klein, kann
weiterhelfen. Es bleibt euch überlassen, was ihr mit meinen Berichten anfangt.

Wenn ihr noch Fragen oder Anregungen habt, meldet euch: tschicky@web.de

oder lisaanrupp@gmail.com

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